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Radiologie-Diepholz MRT

Einsatz von intravenösem Kontrastmitteln
Der Einsatz eines intravenösen Kontrastmittels ist immer dann  notwendig, wenn sehr ähnliche Gewebe oder Gewebeveränderungen  voneinander abgegrenzt werden müssen. Das Kontrastmittel wird über einen dünnen Plastikkatheter während der Untersuchung in eine Armvene  injiziert.
Außerdem hilft ein intravenöses Kontrastmittel bei der Untersuchung von Tumoren oder Entzündungsherden. Hier kann der Einsatz wesentliche  Zusatzinformationen liefern, da sich in krankem Gewebe Kontrastmittel  häufig anders verhält als im umgebenden gesunden Gewebe.
Das bei der MRT eingesetzte Kontrastmittel ist nicht radioaktiv und  wird im Allgemeinen gut vertragen. Es enthält den Wirkstoff „Gadotensäure“ und ist deshalb auch nicht mit den jodhaltigen Kontrastmitteln vergleichbar, die bei CT-Untersuchungen eingesetzt werden.
Innerhalb weniger Stunden wird es mit dem Urin wieder vollständig aus dem Körper ausgeschieden.
Eine der wenigen Kontraindikationen für diese intravenösen  Kontrastmittel sind Nierenerkrankungen. Wenn Sie unter einer solchen  leiden, müssen Sie uns darüber informieren
.
Sollten sie noch Fragen oder Bedenken haben, wenden Sie sich gerne an unser Praxisteam.

Die Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspintomographie) dauert in der  Regel zwischen 15 und 30 Minuten. Meistens liegt der Patient (Sie) auf dem  Rücken auf einer Liege, die in das röhrenförmige Gerät hinein gefahren  wird. Um eine gute Bildqualität zu erhalten, sollten Sie möglichst ruhig  liegen. Zusätzlich bitten wir Sie u. U. bei einigen Untersuchungen  immer wieder einmal den Atem kurz anzuhalten. Hierzu erhalten Sie dann von  Zeit zu Zeit ggf. Atem-Kommandos.
Während der kompletten Untersuchung werden Sie über einen Bildschirm oder direkt vom Bedienraum überwacht.

Magnetresonanztomographie - Untersuchungen in der “Röhre”

Beispiele der MRT-Nutzung:

Kontrollraum MRT